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Explosion of Poetry

Titel: Vortex - Der Tag an dem die Welt zeriss
Autor/in: Anna Benning
Verlag: S. Fischer Verlage
Genre: Jugendbuch, Fantasy
ISBN: 978-3-7373-4186-8
Seitenzahl: 496
Preis: 17,00€ [D]

INHALT:

Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …


MEINE MEINUNG:
Kennt ihr diese Bücher, bei denen man sofort weiß, dass sie dein Herz im Sturm erobern werden? Genau so ein Buch ist "Vortex" für mich gewesen. Ich habe das Cover vor einigen Monaten in der Verlagsvorschau des S. Fischer Verlags entdeckt und da es ein absoluter Hingucker ist, musste es mir natürlich direkt ins Auge springen und als ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte, stand für mich sofort fest: Das wird mal eine richtig gutes Debüt, denn allein die Idee hinter der Geschichte ist mal etwas ganz neues. In der folgenden Rezension könnt ihr erfahren, wie mich die Umsetzung überzeugen konnte.

Der Einstieg in die Geschichte war zugegebenermaßen etwas holprig für mich, da man quasi unmittelbar ins Geschehen reingeworfen wird und nicht langsam in die Handlung eingeführt wird und die Figuren näher kennenlernt. Allerdings war das auf der anderen Seite auch mal eine ganz schöne Abwechslung zu den anderen Büchern die ich sonst so lese und durch den unfassbar bildlichen und fließenden Schreibstil der Autorin habe ich auch nur wenige Seiten gebraucht um voll ins Geschehen abtauchen zu können und die Figuren besser zu verstehen. 


Die Protagonistin ist mir gleich ab Beginn der Geschichte sympathisch gewesen und diese Sympathie ist im Laufe des Buches noch viel größer geworden. Ich konnte sie in ihren Handlungen so gut nachvollziehen und hätte an ihrer Stelle kein mal anders gehandelt, denn obwohl sie total unvorbereitet auf das, was auf sie zukam war, hat sie immer überlegt gehandelt und vor allem in dem meisten Fällen selbstlos. Darum habe ich sie auch an vielen Stellen bewundert, denn obwohl ich mich oftmals in ihr wiedergefunden habe, hätte ich in der ein oder anderen Situation wahrscheinlich doch zu viel Angst gehabt oder wäre zu unentschlossen gewesen.


Aber auch die anderen Figuren sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen, obwohl es mir anfangs wirklich schwer gefallen ist, zu unterscheiden, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört und auch nachdem ich den ersten Band beendet habe, bin ich mir da noch nicht wirklich sicher, aber genau deswegen freue ich mich ja auch schon so auf die Fortsetzung.


Die Handlung war wirklich durchweg spannend und wie man vielleicht schon aus meinem Eindruck über die Nebenfiguren herausgelesen hat, keines Falls vorhersehbar. Ich konnte das Buch ziemlich oft einfach nicht mehr aus der Hand legen und musste mich dann wirklich überwinden, wenn es doch sein musste, da ich einfach immer wissen wollte, wie es weitergeht. Dementsprechend war der Spannungsbogen auch wirklich an keiner Stelle niedriger als an einer anderen.


FAZIT: 

Falls ihr das Buch bisher noch nicht auf eurer Wunschliste stehen hattet, solltest ihr das jetzt definitiv nachholen, denn diese Neuerscheinungen ist schon jetzt auf die Liste von meinen Herzensbüchern von 2020 gewandert. Dieses Buch solltet ihr euch also unter keinen Umständen verpassen und ich kann es euch wie schon geschrieben, nur wärmstens empfehlen. 

*Werbung/Rezensionsexemplar
März 07, 2020 2 comments
Titel: Four Keys - Die Stadt im Schatten
Autor/in: Christine Lynn Herman
Übersetzer/in: Katharina Orgaß, Gerald Jung
Verlag: dtv-Verlag
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-423-74048-7
Seitenzahl: 384
Preis: 14,95€ [D], 15,40€ [A] (Paperback)

INHALT:

Auf den ersten Blick ist Four Keys eine friedliche Kleinstadt. Im Schatten von Four Keys lauert eine altbekannte Gefahr: eine Bestie, die vor Generationen überlistet und in eine Parallelwelt verbannt wurde. Als drei entstellte Leichen gefunden werden, ist klar, dass die Bestie einen Weg aus ihrem Gefängnis gefunden hat. Nun liegt alle Hoffnung auf vier Jugendlichen: Justin, Harper, Isaac und Violet. Jeder von ihnen hat eine übernatürliche Gabe, um die Gefahr abzuwenden. Die Voraussetzung dafür: Sie müssten zusammenarbeiten. Doch verdeckte Geheimnisse, unerwiderte Gefühle und Intrigen aus der Vergangenheit stehen ihnen dabei im Weg.

MEINE MEINUNG:
Als ich den Klappentext von "Four Keys - Die Stadt im Schatten" das erste Mal gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss, da mich die Inhaltsangabe sehr an Riverdale erinnert hat und ich auch irgendwo gelesen habe, das es der Geschichte wohl sehr ähnlich sein soll.

Der Einstieg in das Buch ist mir leider sehr schwer gefallen, da der Schreibstil nicht wirklich meins war (hat sich leider auch nicht im Verlauf der Geschichte gebessert) und ich den Anfang auch recht langweilig und obwohl nicht allzu viel passierte, auch etwas verwirrend fand. Die vier Protagonisten der Geschichte stammen nämlich alle aus den Gründerfamilien der Stadt und haben besondere Fähigkeiten.
Dadurch dass ich gerade anfänglich keine richtigen Charaktereigenschaften der einzelnen Personen erfassen konnte, fiel es mir wirklich schwer, alle auseinander zu halten und ich musste daher oft nachschlagen, wer wer ist. Aus diesem Grund wurde leider auch der Lesefluss zunichte gemacht und ich habe sehr lange gebraucht, um durch die ersten 100 Seiten von "Four Keys - Die Stadt im Schatten" zu kommen.

Danach habe ich das Buch erst mal zur Seite gelegt, teilweise aus zeitlichen Gründen, größtenteils aber einfach, weil ich das Interesse an der Geschichte verloren habe. Nach ein paar Wochen konnte ich mich dann allerdings wieder zum Weiterlesen aufraffen und obwohl sich mir bis zum Ende hin einige Sachen nicht wirklich erschlossen haben, ging es ab diesem Zeitpunkt zum Glück wieder ein wenig bergauf. Durch die lange Lesepause sind natürlich auch dort Lücken entstanden, wo nicht zwingend welche hätten sein müssen, deswegen kann ich euch nur empfehlen, an dem Buch dranzubleiben, auch wenn es gerade nicht sonderlich spannend ist. Trotz dessen, dass die Handlung ab dem besagten Zeitpunkt wieder etwas besser wurde, habe ich ziemlich lange gebraucht, um die restlichen Seiten zu lesen und auch oft mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen.
Im Gegensatz zu Riverdale hat man es in "Four Keys - Die Stadt im Schatten" vor allem auch mit Übernatürlichem zu tun und die Story an sich hat auch fast nichts mit Riverdale gemein - außer vielleicht ein bisschen die Charakter und ihre Beziehungen zueinander und zu ihren Eltern, denn da gibt es schon einige Parallelen. Im Nachhinein betrachtet kann ich euch aber nur ans Herz legen, falls ihr auch vorhabt, die Geschichte zu lesen, einfach mal den Kopf auszuschalten und das Geschehen nicht dauerhaft mit dem aus Riverdale zu vergleichen, so wie ich es gemacht habe, da ihr euch dadurch nicht wirklich auf das Buch konzentrieren könnt und das Lesen viel weniger Spaß macht.

Meiner Meinung nach hat es der Geschichte etwas an Spannung gefehlt, da viele der Ereignisse hervorsehbar waren. Zudem hätte man die Fähigkeiten der vier Jugendlichen ruhig noch etwas genauer beschreiben können, denn ich konnte mir oftmals nichts darunter vorstellen.
Das Ende hat mir auch nicht so wirklich gefallen, da es sozusagen offen war und ich nicht weiß, ob es noch eine Fortsetzung geben wird. Eigentlich ist mir das aber auch relativ egal, da der erste Band nicht so gut war, als dass ich die nötige Motivation aufbringen könnte, auch noch einen zweiten Band zu lesen. 

FAZIT:

Leider konnte das Buch meinen hohen Erwartungen nicht gerecht werden und ich bin insgesamt ziemlich enttäuscht von der Geschichte. Ich kann euch das Buch deswegen auch leider nicht weiterempfehlen.

*Rezensionsexemplar
Dezember 15, 2019 No comments
Titel: Staub und Flammen
Autor/in: Kira Licht
Verlag: One Verlag
Genre: Fantasy, Jugendbuch
ISBN: 978-3-8466-0090-0
Seitenzahl: 624
Preis: 17,00€ [D] (Hardcover); 4,99€ (eBook)

REIHE:  
1. Gold und Schatten
2. Staub und Flammen

INHALT:

Livias Welt steht Kopf: Seit sie in den Katakomben von Paris den geheimnisvollen Maél getroffen hat, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. Er offenbart ihr nicht nur, dass die griechischen Gottheiten mitten unter den Menschen leben, sondern hat ihr ganz nebenbei auch noch ordentlich den Kopf verdreht. Als Maél eines Vebrechens angeklagt und im Olymp eingekerkert wird, zögert Livia nicht lange. Sie wird Maéls Unschuld beweisen. Ausgerechnet Maéls Halbbruder Enko scheint der Einzige zu sein, der ihr helfen kann. Zusammen machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Nicht nur Maél ist in Gefahr, sondern die gesamte Menschheit ...

MEINE MEINUNG:
Wer bereits meine Rezension zu "Gold und Schatten" - dem ersten Band von "Staub und Flammen" - gelesen hat (fall nicht, könnt ihr es hier nachholen), weiß vielleicht noch, dass mich dieser nicht so ganz überzeugen konnte und ich mir deshalb auch noch unsicher war, ob ich den zweiten Band überhaupt lesen soll. Da ich der Reihe aber noch eine Chance geben wollte, habe ich mich letztendlich doch dazu entschieden, "Staub und Flammen" zu lesen und werde euch jetzt davon berichten, ob mich der zweite Band positiv überraschen konnte, oder mich wieder enttäuscht hat.

Da man die Protagonistin Livia ja bereits aus dem ersten Band kennt, werde ich jetzt nicht nochmal auf sie und die anderen Personen, welche ich größtenteils auch schon kannte, eingehen.

Mir ist der Einstieg in die Welt der Götter sehr schwer gefallen, da ich "Gold und Schatten" schon vor ein paar Monaten gelesen habe und mich aus diesem Grund nur noch vage an die Handlung erinnern konnte. Natürlich ist es nicht üblich, dass am Anfang eines Buches eine kurze Zusammenfassung des letzten Bandes steht und das hätte ich mir auch gar nicht gewünscht, denn im Internet gibt es bestimmt genügend Inhaltszusammenfassungen, allerdings wäre wenigstens ein Personenverzeichnis schön gewesen und hätte mir das Lesen an manchen Stellen erleichtert.

Nach ungefähr vierzig Seiten konnte ich der Geschichte dann aber wieder gut folgen und mir hat das Lesen für eine Weile, die leider wirklich nicht lange angedauert hat, ganz gut gefallen. Dann hat sich die Handlung aber ungefähr ab Seite 100 angefangen zu ziehen und es passierte wirklich fast nichts mehr, dass überraschend, spannend oder unterhaltsam war. Die Handlung ist also einfach so vor sich hin geplätschert und nach 250 Seiten hatte ich schließlich einfach keine Motivation mehr und habe das Buch abgebrochen, obwohl ich tatsächlich noch nie ein Buch abgebrochen, sondern wenn nur pausiert habe. Bei diesem Buch ist mir die Entscheidung aber nicht wie gewöhnlich sehr schwer gefallen, da ich einfach keinen Grund mehr gesehen habe, mich durch die letzten 350 Seiten zu quälen, wenn eh nichts mehr passiert. Natürlich habe ich jetzt dadurch nicht erfahren, wie es mit Mael und Livia ausgeht, aber tatsächlich finde ich das gar nicht so schlimm, weil es andere Geschichten gibt, die mich mehr interessieren.

Der Schreibstil von Kira Licht hat mir zwar gut gefallen, konnte mich aber von meiner Entscheidung, die Reihe nicht beenden zu wollen, dennoch nicht abbringen, da mir die Geschichte an sich ab einem gewissen Punkt nichts mehr gegeben und mich nur noch gelangweilt hat.

FAZIT:

Leider hat mir der zweite Band von "Gold und Schatten" noch schlechter als der erste Band gefallen und konnte meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Ich hätte der Reihe besser keine zweite Chance geben sollen meine Zeit wirklich sinnvoller nutzen und in ein Buch investieren können, dass mir ein bisschen mehr Handlung bieten kann. Aus diesem Grund kann ich euch den Folgeband von "Gold und Schatten" leider überhaupt nicht weiterempfehlen. 

*Rezensionsexemplar
Oktober 09, 2019 No comments
Titel: Project Jane - Ein Wort verändert die Welt
Autor/in: Lynette Noni
Übersetzer/in: Fabienne Pfeiffer
Verlag: Oetinger
Genre: Jugendbuch, Fantasy
ISBN: 978-3-8415-0597-2
Seitenzahl:352

Preis: 14,00€ [D], 14,40€ [A] (Paperback);

INHALT:
Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.
Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt. Vorsichtig öffnet sich Jane, doch sie muss schnell erkennen, dass ihre Fähigkeiten der Schlüssel zu einem finsteren Plan sind.


MEINE MEINUNG:

"Project Jane - Ein Wort verändert die Welt" stand schon ein paar Monate auf meiner Wunschliste, bevor es letztendlich bei mir eingezogen ist. Aus diesem Grund bin ich dann aber auch umso gespannter und anspruchsvoller an das Buch rangegangen.

Tatsächlich bin ich mir, obwohl ich schon mehrmals überlegt habe, immer noch unsicher, wieviel ich von der Handlung der Geschichte preisgeben kann, ohne euch großartig zu spoilern, aber trotzdem einen guten Blickwinkel auf das Buch zu geben. Deshalb möchte ich jetzt zum Beginn meiner Rezension anmerken, dass diese nicht 100% spoilerfrei sein wird, da man es bei diesem Buch ganz schwer hinbekommt, nichts wichtiges von der Handlung zu verraten und gleichzeitig seine Meinung preiszugeben. Dennoch könnt ihr guten Gewissens weiterlesen, falls ihr es in Erwägung zieht, "Project Jane - Ein Wort verändert die Welt" selber zu lesen oder es euch einfach dafür interessiert, wie ich zu dem Buch stehe und ob ich es weiterempfehlen kann, denn ich werde wirklich nur das Nötigste verraten und ihr werdet nach meiner Rezension hoffentlich trotzdem noch so gespannt auf das Buch sein, dass ihr es selber lesen möchtet, um zu erfahren, was noch alles passieren wird.

Die Protagonistin der Geschichte hat viele Namen. Meistens wird sie Jane Doe genannt, manchmal aber auch Chip, Prinzessin oder ganz kalt Subjekt Sechs-Acht-Vier. Ihren richtigen Namen hat sie aber schon seit über zwei Jahren, dem Zeitpunkt ab dem sie von der Welt weggeschlossen wurde, nicht mehr gehört oder selbst ausgesprochen. Außerdem hat Jane seit diesem Tag auch kein Wort mehr gesprochen. Denn Jane Doe, Subjekt Sechs-Acht-Vier oder welchen Namen man ihr auch geben mag, ist eine Sprecherin und kann mit ihren Worten die Welt verändern und hat dies auch schon getan. Also schweigt sie lieber. Bis zu dem Tag, an dem sich alles verändert. Und mit der Zeit merkt sie, dass hinter ihrer Gabe und dem Ort, den sie schon so lange Zeit nicht mehr verlassen hat und der den Namen Lengard trägt, viel mehr steckt, als sie bisher glaubte.

Jane (ich werde sie jetzt einfach mal so nennen) war mir sehr sympathisch, auch wenn man am Anfang der Geschichte noch nicht wirklich viel über sie erfährt und deswegen eine ganze Zeit lang bei der Frage, wer sie ist und woher sie kommt, im Dunkeln tappt. Aber obwohl mir diese Informationen gefehlt haben, war mir ziemlich schnell klar, dass Jane nicht aus Trotz oder ihrem alleinigen Wohl schweigt und nichts von sich preisgibt, sondern weil sie ihre Mitmenschen schützen und unter keinen Umständen verletzten möchte. Dafür nimmt sie sogar die unmenschlichen Bedingungen von Lengard auf sich und schweigt selbst dann noch, wo die meisten schon längst geschrien hätten. Genau dafür habe ich Jane auch bewundert. Für ihren Kampfgeist und ihre Willensstärke und dass sie nie eingeknickt ist. Ich glaube auch wir könnten und manchmal ein bisschen was von Janes Charakter abschneiden und nicht nur an uns selbst, sondern auch an das Wohl unserer Mitmenschen denken, wobei das bei Jane wiederrum an manchen Stellen schon etwas zu viel des Guten war.

Eine weitere Besonderheit, neben der Tatsache, dass man erst am Ende erfährt, wie die Protagonistin eigentlich heißt, ist dass man während des Lesens total in die Irre geführt wird, wer jetzt eigentlich zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Ich konnte die anderen Charaktere nämlich nach einiger Zeit keiner der beiden Parteien mehr zuordnen und musste mich demnach immer überraschen lassen, was als nächstes passiert und welche Wendung die Geschichte nehmen wird. Das fand ich aber wirklich gut, denn dadurch kam in das Buch mal etwas frischer Wind, den man aus vielen anderen Geschichten nur selten oder gar nicht kennt.

Der Schreibstil von Lynette Noni hat mir ebenfalls gut gefallen und mich vollkommen ins Geschehen eintauchen lassen.

Natürlich, wie könnte es auch anders sein, hatte ich bei diesem Buch auch wieder ein paar Probleme mir die Namen der vielen Charaktere zu merken und sie dementsprechend richtig zuzuordnen. Das muss ich mir aber selber zuschulden, denn dafür kann nur mein schlechtes Gedächtnis etwas. Aber ich wollte es dennoch mal am Rande erwähnen, dass sich die Leute, denen es ähnlich gehen sollte wie mir, darauf einstellen können, dass einige Namen auf einen zukommen und man sich deswegen am besten ein paar Notizen machen sollte.

Das einzige, das mir an dem Buch nicht so gut gefallen hat, war dass es an manchen Stellen und vorallem am Anfang etwas langatmig war und wiederrum an anderen Stellen total viel auf einmal passiert ist und sich die Ereignisse gehäuft haben.

Ansonsten hat mir "Project Jane - Ein Wort verändert die Welt" jedoch super gut gefallen, denn das Buch war voller Überraschungen und mir wurde beim Lesen nur selten langweilig.

FAZIT: 
Ich kann euch "Project Jane - Ein Wort verändert die Welt" sehr ans Herz legen, vorallem wenn ihr Lust habt, es bei euch dem schmuddligen Wetter mal so richtig gemütlich zu machen und alles um euch rum zu vergessen, denn das wird euch mit dieser spannenden und aktionsreichen Geschichte definitiv passieren!

*Rezensionsexemplar
September 30, 2019 No comments
Titel: Always and forever, Lara Jean
Autor/in: Jenny Han
Übersetzer/in: Anja Hansen-Schmidt
Verlag: Hanser
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-446-25865-5
Seitenanzahl: 336
Preis:16,00€ [D], 16,50€ [A] (Paperback); 10,99€ (eBook)

REIHE:
1. To all the Boys I've loved before
2. P.S. I still love You
3. Always and forever, Lara Jean

INHALT:
Lara Jeans letztes Highschool-Jahr könnte nicht besser verlaufen: Sie ist bis über beide Ohren in ihren Freund Peter verliebt, ihr Vater heiratet endlich die Nachbarin Ms. Rothschild, und Lara Jeans Schwester Margot wird den Sommer über nach Hause kommen. Doch während Lara Jean mit Feuereifer bei den Hochzeitsvorbereitungen hilft, zeichnen sich Veränderungen am Horizont ab. Sie muss große Entscheidungen treffen: Welches College soll sie besuchen, und was bedeutet das für ihre Beziehung mit Peter? Bald wird Lara Jean ihr Zuhause und ihre Familie verlassen müssen – und vielleicht auch ihre erste Liebe?

MEINE MEINUNG:
 
Vor ein paar Wochen habe ich endlich den ersten Band von der "To all the Boys I've loved before" Reihe gelesen und genauso wie den Film, der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt, geliebt. Deshalb musste danach auch sofort der 2. Teil der Reihe her und von mir verschlungen werden. Auch diesen mochte ich wirklich gerne und deshalb konnte ich natürlich auch mit dem Lesen von dem letzten Band der Trilogie "Always and forever, Lara Jean" nicht länger warten, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte von Lara Jean und Peter Kravinsky ausgeht. Allerdings hatte ich, da mir der erste und zweite Band so gut gefallen haben, auch ziemlich hohe Ansprüche an "Always and forever, Lara Jean" und habe mich einerseits wahnsinnig auf das Buch gefreut, war aber andererseits auch ziemlich wehmütig und traurig darüber, dass ich die Reihe nie wieder zum ersten Mal lesen kann und nach "Always and forever, Lara Jean" alles schon vorbei ist. Aber immerhin gibt es ja den kleinen Lichtblick, dass die "To all the Boys i've loved before" Reihe weiter verfilmt werden soll und auch schon bald "P.S. I still love You" auf Netflix zu sehen sein wird.

Lara Jean und Peter Kravinsky waren mir wieder, genau wie in den vorherigen zwei Bänden, unheimlich sympathisch und ich frage mich beim Lesen der "To all the Boys I've loved before" Reihe wirklich immer wieder aufs Neue, wie man die beiden nicht total sympathisch finden und ins Herz schließen kann. 

Ich habe in der Danksagung von Jenny Han gelesen, dass es den dritte Band von der "To all the Boys I've loved before" Reihe ursprünglich eigentlich gar nicht geben sollte, da das Ende von "P.S. I still love you" ja abschlossen war und demzufolge aus der Reihe eigentlich keine Dilogie werden sollte. Allerdings sind die beiden Bücher dann so gut bei den Lesern angekommen, dass Jenny Han wahrscheinlich Lust hatte, die Geschichte von Lara und Peter zu vervollständigen, indem sie ein weiteres Buch schreibt, welches nochmal aufgreift, wie die Zukunft der beiden Protagonisten aussieht. Aus diesem Grund hat sich "Always and forever, Lara Jean" meines Erachtens nochmal ein bisschen von den anderen beiden Büchern unterschieden, da sich Lara und Peter, wie ich bereits oben erwähnt habe, sehr viele Gedanken über ihre und vorallem ihre gemeinsame Zukunft gemacht haben.

Lara war sich auch in "Always and forever, Lara Jean" wieder etwas unsicher, was sie eigentlich möchte und hat deswegen eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die sie später bereut hat. Peter hat in diesem Teil nochmal bewiesen, wie sehr ihm Lara am Herz liegt und was er alles tun würde, um mit ihr zusammen sein zu können. Die beiden habe sich also wieder perfekt ergänzt und mir ist oftmals ganz warm ums Herz geworden.

Allerdings gab es leider auch ein paar kleine Dinge, die mir nicht so positiv in Erinnerung geblieben sind, denn mache Stellen der Geschichte haben sich ziemlich in die Länge gezogen und zudem hat mich das Hin und Her zwischen Lara und Peter manchmal etwas genervt. Zum Glück war dies aber nicht allzu oft der Fall und der Großteil der Geschichte hat mir trotzdem gut gefallen, denn ansonsten hätte ich das Buch wohl kaum an fast einem Stück gelesen.

Zu guter Letzt möchte ich noch auf den Schreibstil von Jenny Han zu sprechen kommen. Dieser hat mir dieses Mal auch wieder sehr gut gefallen, da er leicht verständlich und sehr flüssig ist und ich die Wortwahl von Jenny Han sehr gerne mag.

FAZIT:
Insgesamt fand ich, dass "Always and forever, Lara Jean" ein guter Abschlussband der "To all the Boys I've loved before" Reihe war und bis auf die zwei kleinen Kritikpunkte, habe ich an der Geschichte nichts auszusetzen. Aus diesem Grund kann ich euch "Always and forever, Lara Jean", und falls ihr die ganze "To all the Boys i've loved before" Reihe noch nicht gelesen habt auch diese, wärmstens empfehlen.

*Rezensionsexemplar
September 28, 2019 No comments
Titel: "Die letzte Königin - Das Feuer erwacht"
Autor/in: Emily R. King
Übersetzer/in: Beate Bauer
Verlag: LYX
Genre: Fantasy, Jugendbuch
ISBN: 978-3-7363-0995-1
Seitenzahl: 368
Preis: 15,00€ [D] (Paperback); 9,99€ (eBook)

REIHE:
1. "Die letzte Königin - Das schlafende Feuer"
2. "Die letzte Königin - Das Feuer erwacht" 
3. "Die letzte Königin - Die Seelen des Feuers" (erscheint März 2020)  

INHALT:
Um ihr Volk zu retten, muss sie ihre Liebe und ihr Leben aufs Spiel setzen!

Nach dem Tod des Tyrannen Tarek ist Kalinda auf der Flucht vor dem verräterischen Rebellenführer Hastin. Dieser möchte die uralte Schrift der Elementmagier an sich reißen, die in Kalindas Obhut ist. Die junge Frau sucht Zuflucht im benachbarten Königreich, doch dort wird sie von ihrem Geliebten Deven getrennt und gerät in ein Netz von Intrigen, Verrat und Versuchung.


MEINE MEINUNG:
Nachdem mir der erste Band von "Die letzte Königin" total gut gefallen hat und auch schon in der Liste meiner Jahreshighlights von 2019 steht, war ich total gespannt, wie es mit Kalinda und Denven weitergeht. Als der zweite Band dann endlich bei mir eingezogen ist, konnte ich es nicht mehr abwarten und musste direkt mit dem Lesen anfangen. Allerdings hatte ich dann schon nach der ersten Seite Bedenken, dass der zweite Band nicht annährend an den ersten herankommen wird.

Grund dafür war vorallem, dass es jetzt schon eine ganze Weile her ist, seitdem ich den ersten Band gelesen habe und ich deshalb nicht mehr ganz genau wusste, wie die Geschichte geendet hat und was alles passiert ist. Allerdings dachte ich mir, dass das nicht weiter schlimm ist und ich mich bestimmt nach einiger Zeit wieder daran erinnern kann, wenn die Geschichte erst mal so richtig Fahrt aufgenommen hat und ich mich wegen des Schreibstils, der mir aus dem ersten Band total schön, anmutig und flüssig in Erinnerung geblieben ist, auch schnell wieder ins Geschehen reinfitzen werde. Jedoch hat mir der Schreibstil in "Die letzte Königin - Das Feuer erwacht" leider nicht mehr so gut gefallen, da mich die Worte irgendwie nicht errreichen konnten und ich deshalb schon nach sehr kurzer Zeit den roten Faden verloren habe.

Zudem gab es in "Die letzte Königin - Das Feuer erwacht" eine Vielzahl an Namen, die es im ersten Band noch nicht gab und ich war die ganze Geschichte lang total überfordert, von wem eigentlich gerade die Rede ist und was derjenige/diejenige für eine Rolle in der Handlung spielt.

Die Handlung hat mir stellenweise ganz gut gefallen. An den meisten Stellen jedoch konnte mich auch die Handlung nicht wirklich packen, da sie teilweise im Gegensatz zu den Geschehnissen in Band 1 sehr aufgesetzt und unrealistisch wirkte und zudem recht wenig passiert ist. Außerdem mir die Spannung gefehlt und deswegen habe ich manche Seiten auch mehrmals lesen müssen, weil meine Augen die Worte zwar erfasst haben, sie aber nicht wirklich in meinem Kopf angekommen sind. 

FAZIT: 

Ich hatte mir, nachdem mir "Die letzte Königin - Das schlafende Feuer" so gut gefallen hat, eine ebenso spannende, fesselnde und abwechslungsreiche Fortsetzung erhofft. Leider musste ich schon sehr früh feststellen, dass "Die letzte Königin - Das Feuer erwacht" auf keinen Fall an den ersten Band rankommt und insgesamt, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, ziemlich enttäuschend war. Dennoch möchte ich die Reihe wahrscheinlich fortsetzen und beenden, da ich hoffe, dass mich der dritte Band wieder etwas mehr überzeugen kann und ich gerne erfahren möchte, wie die Geschichte endet.
September 14, 2019 No comments
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