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Explosion of Poetry

Huhu, 
vor ein paar Tagen habe ich auf Instagram eine Umfrage gestartet, welche Blogbeiträge ihr zum Ende des Jahres hin am liebsten auf meinem Blog sehen würdet und da die Nachfrage zu einem Post, in dem ich erkläre, wie ich meine Bilder für Instagram (und natürlich auch die für meinen Blog :)) bearbeite, am größten war, fange ich nun damit an. Ihr könnt euch in den nächsten Tagen aber definitiv auch noch auf andere spannende Blogbeiträge gefasst machen, also schaut gerne immer mal vorbei :).

DAS FOTOGRAFIEREN

Bevor ich euch erkläre, wie ich meine Bilder bearbeite, ist es wahrscheinlich erst mal wichtig zu wissen, wie ich meine Bilder überhaupt mache und was es hierbei wichtiges zu beachten gibt, denn ich habe anfänglich auch sehr viele Fehler gemacht, die dazu geführt haben, dass meine Bilder nicht so schön aussahen, wie sie es hätten können. Also hier ein mal die fünf wichtigsten Tipps beim Fotografieren meinerseits auf einem Blick:

1. Die Bildqualität
Das ist meiner Meinung nach zusammen mit dem 2. Tipp eine der wichtigsten Sachen überhaupt. Denn wenn ein Bild nicht über eine hohe Bildauflösung verfügt, wirkt es direkt nicht mehr so ansprechend, egal wie schön es auch sein mag. Ich benutze für meine Fotos übrigens immer die Canon Eos 2000d, weil ich die Kameraqualtät von meinem Handy einfach nicht ausreichend finde. 

2. Das richtige Licht
Ich habe, als ich mit Instagram und meinem Blog noch ganz am Anfang war, immer mit Blitz fotografiert, weil ich dachte, dass meine Bilder durch mehr Belichtung und weniger Schatten besser aussehen. Da habe ich aber ziemlich falsch gedacht, denn nachdem mir meine Schwester den Tipp gegeben hat, es mal ohne und dafür mit Tageslicht auszuprobieren, sehen meine Bilder um einiges besser aus. Ich bin dann vom Tageslicht aber ziemlich schnell zur Lightbox über gegangen, bei der man selber einstellen kann, welche Helligkeit sie haben soll und dadurch funktioniert das Bilder machen sogar, wenn es draußen schon stockdunkel ist.

Hier könnt ihr einmal ein Bild sehen, das ich bei Tageslicht aufgenommen habe:
Und hier eins, das ich mit Hilfe einer Lightbox aufgenommen habe:
Ich finde, man sieht zwischen den beiden Bildern fast keinen Unterschied.

3. Die Perspektive

Es gibt Fotos, die sehen aus einer bestimmten Perspektive total schön aus, aber wenn man die Kamera nur ein bisschen in eine andere Richtung bewegt, kann das Foto schon nicht mehr so stimmig oder schön aussehen, auch wenn man sich beim Anrichten der Gegenstände total viel Mühe gemacht hat. Deswegen kann ich euch nur raten, immer ziemlich viele Fotos aus verschiedenen Perspektiven zu machen (bei mir sind es meistens über 50 Stück) und euch am Ende das auszusuchen, das am besten aussieht. Und auch wenn einem Aussuchen dann oftmals sehr schwer fällt, ist es gut, mehrere Fotos zu machen und am Ende 5 gute dabei rauskommen, als nur 5 zu machen und am Ende gar kein passendes zu finden.

4. Das Farbschema

Achtet darauf, dass ihr auf einem Foto nicht zu viele Gegenstände mit unterschiedlichen Farben habt, denn dadurch kann ein Bild ganz schnell durcheinander wirken und seine Ästhetik verlieren.

5. Der Blick fürs Detail

Ich bekomme durch liebe Kommentare unter meinen Bildern oder auch per DM bei Instagram immer mal wieder gesagt, dass ich ein gutes Auge für Details auf meinen Bildern habe und die Fotos daher so stimmig wirken. Ich weiß gar nicht, wann ich mir diese Fähigkeit angeeignet habe, aber irgendwie ist es anscheinend passiert. Mein Tipp an dieser Stelle ist einfach, vielleicht auf Instagram oder Pinterest mal bei etwas größeren Seiten vorbei zu schauen, die bei ihren Bildern sehr ins Detail gehen, und versuchen, diese etwas abgewandelt oder vielleicht auch genauso selbst mal zu fotografieren, um einen Blick dafür zu bekommen. Denn auch hier gilt: Übung macht den Meister :)

So, das waren jetzt erst mal meine 5 wichtigsten Tipps, im Bezug auf das Bilder machen. Jetzt komme ich aber endlich auf das Thema zurück, von dem der Beitrag eigentlich handeln soll und zwar:

DIE BILDBEARBEITUNG 

Ich benutze um meine Bilder zu bearbeiten immer drei verschiedene Apps und wenn ich noch besondere Effekte ins Foto hinzufügen möchte, sogar vier. Ich werde in diesem Post aber nur auf die drei wichtigsten Apps eingehen, weil der Post sonst einfach zu umfangreich werden würde. 

1. VSCO
VSCO ist in Zeiten der VSCO Girls ja wirklich kein Geheimtipp mehr. Dennoch benutze ich die App ebenso wie viele andere Blogger auch sehr gerne, wenn auch nicht zur richtigen Bearbeitung des Bildes, sondern eher zur "Vorbereitung" (kann man das so nennen? Egal :D, ich hoffe ihr versteht trotzdem was ich damit meine). Ich benutze zum Bearbeiten meiner Bilder immer den selben Filter, den ich mir vor etwas längerer Zeit mal selber zusammengestellt habe. Hier könnt ihr die einzelnen Einstellungen/Filter sehen, die ich für den VSCO Filter benutze, falls ihr ihn auch mal ausprobieren möchtet:

DOG1 / Isle of Dogs +6
Schärfen +6
Verblassen + 1

Wie ihr seht, beinhaltet der Filter nicht wirklich viel, dennoch macht die Benutzung einen Unterschied. Hier seht ihr einmal das Bild
VOR der Bearbeitung und
NACH der Bearbeitung.

2. Snapseed
Die App Snapseed kennen bestimmt auch viele von euch, einfach weil man mit ihr eine Menge machen kann. Bei der Bearbeitung mit Snapseed werde ich jetzt allerdings nicht wie bei VSCO einfach nur hin schreiben, was ich benutze, sondern euch durch Screenshots oder Bilder Step for Step erklären und zeigen, was ich so alles mache :).
  • Filter benutzen
Ich benutze immer den Filter Pop über dem Bild, das ich mit VSCO bearbeitet habe. Nachdem ich den Filter Pop benutzt habe, sieht das Bild so aus (für einen Vorher-Nachher Vergleich könnt ihr nochmal kurz oben bei dem Nachher von der VSCO Bearbeitung vorbei schauen):
  • Drama benutzen
Als zweites benutze ich immer den sog. Effekt "Drama" (findet man unter "Tools") mit den folgenden Einstellungen:
Und bei dem rechten Symbol bleibe ich einfach immer bei "Drama 1". Natürlich könnt ihr bei der Filterstärke oder bei der Sättigung auch einfach ein bisschen rumprobieren, bis ihr die Einstellungen findet, die am besten zu euren Bildern passen. 



So sieht das Bild dann nach der Benutzung des Effekts "Drama" aus (für einen Vergleich zu davor bitte einfach nochmal nach oben scrollen):
Nach der Benutzung des Effekts "Drama" ist meine Bearbeitung rein theoretisch fertig. Allerdings benutze ich danach wahlweise noch die Funktionen "Reparieren" und "Pinsel" um ein paar Kleinigkeiten auszubessern. Diese Funktionen kann ich euch übrigens auch ans Herz legen, wenn ihr für eure Bilder eine ganz andere Bearbeitung benutzt und auch weiterhin benutzen möchtet, es aber immer ein paar kleine Dinge gibt, die euch an euren Fotos stören (einzelne Schatten, ungewollte Fusseln, Krümel, etc.) 
  • Reparieren
Mit der Funktion "Reparieren" könnt ihr beispielsweise kleine Fusseln oder Krümel ganz leicht aus eurem Bild wegretouschieren (es gleicht quasi ein bisschen Fotoshop). Die Funktion findet ihr ebenfalls wieder unter "Tools". Wenn ihr dann die Funktion ausgewählt habt, könnt ihr an die Stellen, bei denen ihr etwas "reparieren" wollt, ranzoomen und die Stelle mit dem roten Pinsel makieren (siehe Bild). 
Snapseed entfernt euch die Stelle dann einfach nachdem ihr sie makiert habt und passt sie dem Rest an (siehe Bild).
Das könnt dann wie gesagt mit jeder Stelle die einem an dem Bild stört machen.
Mein Bild sieht danach so aus:
Von weitem macht das Ganze zwar vielleicht keinen so großen Unterschied, allerdings finde ich es so trotzdem schöner, da das Bild dann auch von Nahem noch schön aussieht.
  • Pinsel
Mit dem "Pinsel" kann man Helligkeit, Belichtung, Temperatur und Sättigung von einzelnen Stellen des Bildes noch verändern und ausbessern. Hier gilt wieder das selbe Prinzip wie oben bei dem "Reparieren", daher werde ich jetzt nicht noch mal einen Screenshot einblenden. Dennoch ist es wichtig zu erwähnen, dass man hier nicht übertreiben sollte, denn durch beispielsweise zu viel Belichtung kann das Bild auch schnell unrealistisch aussehen. Deswegen gibt es bei allen vier Möglichkeiten immer Stufen zwischen - 10 und +10, bei denen man sich dann immer die passende raussuchen kann.
So sieht das Bild dann nach den Anpassungen aus:

3. Nebi
Die letzte App benutze ich nur für die Bearbeitung von den Bildern für Instagram. Mit Nebi kann man weiße Sprenkel auf seine Bilder machen. 
Dazu benutze ich einfach immer den Filter "B" und drehe die Sprenkel manchmal noch in eine andere Richtung. Nach diesem Schritt ist die Bearbeitung dann auch endlich abgeschlossen und hier könnt ihr das fertige Endergebnis sehen:
Manchmal benutze ich auch noch Pics Art, um irgendwelche besonderen Effekte in Bilder zu bringen, wie beispielsweise bei diesem Bild:
Wie man das macht werde ich aber nicht mehr in diesem Beitrag erklären, denn ich will nicht das Maß sprengen. Falls ihr aber trotzdem gerne wissen wollen würdet, wie man so etwas hinbekommt, könnt ihr es mir gerne in die Kommentare schreiben und ich werde dann demnächst noch mal einen Beitrag dazu hochladen. 

Am Schluss könnt ihr jetzt nochmal das Bild
VORHER
mit dem
NACHHER
vergleichen.
Irgendwie ist es schon krass, wie viele Filter dazwischen liegen, oder?

Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal, Aurelia :) 
Dezember 20, 2019 No comments


Huhu,
einige von euch haben sich in letzter Zeit vielleicht gefragt, was aus „Buchexplosion“ geworden ist, weil der Name nicht mehr in ihrer Blog-Liste stand und dafür zu erst „Explosion of my own Reality“ und wenig später sogar noch mal ein anderer Name und zwar „Explosion of  Poetry“ aufgetaucht ist.In dem heutigen Post möchte ich euch daher endlich mal erklären, was es damit auf sich hat und was in letzter Zeit alles so passiert ist, da ich mich nur noch sehr selten hier gemeldet habe. Der Beitrag hier ist vor allem den Blog Lesern unter euchngewidmet, die mir (noch) nicht auf Instagram folgen oder es einfach nicht mitbekommen haben, denn da habe ich das Ganze schon mal in meiner Story geteilt. 

Ich glaube, bevor ich genauer auf den Hintergrund meiner Namensänderung eingehen werde, muss ich erst mal ganz vorne beginnen. 

Vor ein paar Monaten (ich meine, es war Ende September/Anfang August) habe ich den Entschluss gefasst, vorerst keine Rezensionsexemplare mehr anzufragen/anzunehmen, sodass ich mal wieder etwas entspannter ans Lesen rangehen kann und nicht immer so einen enormen Druck verspüre, unbedingt noch das und das Buch lesen zu müssen, obwohl ich eigentlich im Moment viel mehr Lust auf etwas anderes habe. Gesagt, getan. Ich habe also ab Anfang Oktober keine neuen Rezensionsexemplare mehr angefragt, sondern jedes Buch, das ich noch daheim hatte, „abgearbeitet“. Jedenfalls habe ich dadurch, dass nicht immer noch mehr Bücher dazu kamen (ich habe natürlich trotzdem noch welche gekauft, aber dieses Pflichtgefühl ist dabei einfach verschwunden) gemerkt, dass es mir ganz gut tut, wenn ich auch mal über andere Dinge als „nur“ über Bücher spreche, weil ich mit meinem Blog gerne eine breitere Zielgruppe ansprechen möchte. Also kamen immer mehr andere Posts auf Instagram dazu, wie z.B. Poetry Slams, Nachhaltigkeit Posts,... und ich habe die Entscheidung getroffen, dass „Buchexplosion“ zwar ein unglaublich toller Name ist und mir mein Blog mit diesem Namen immer positiv in Erinnerung bleiben wird, er aber einfach nicht mehr so wirklich zu mir passt. Deswegen habe ich dann letztendlich auch meinen Namen in „Explosion of my own Reality“ geändert, weil es sich in dem Moment einfach richtig angefühlt hat. Mittlerweile heiße ich jedoch schon wieder anders, weil mir der Name im Endeffekt dann doch ein wenig zu lang war und mir „Explosion of Poetry“ irgendwie noch ein bisschen besser gefällt, vor allem weil ich jetzt in nächster Zeit auch mehr Poetry Slams mit euch teilen möchte.

Das ist also die Geschichte zu meinem neuen Blognamen, allerdings ist das noch nicht alles, denn nachdem ich meinen Blognamen geändert habe, wollte ich auch unbedingt ein neues Design für den Blog haben und habe das aber nie so wirklich zu Ende gebracht, weil ich immer irgendwie unzufrieden war oder keine Zeit hatte, bzw. private Probleme dazu geführt haben, dass ich einfach nicht dazu in der Lage war (ein weiterer Grund, warum so wenig kam und warum ich in letzter Zeit so wenig gelesen habe). Im Endeffekt hätte ich mir den ganzen Aufwand aber auch sparen können, da ich, wie ihr bestimmt schon gemerkt habt, wieder zu meinem alten Design zurückgekehrt bin, dennoch ist jedenfalls das der Grund dafür, dass es hier in den letzten Wochen öfters mal wie auf der Baustelle aussah :D.

Zu guter Letzt wollte ich noch ganz kurz das Thema aufgreifen, was euch hier in der nächsten Zeit erwarten wird bzw. was sich verändern wird. 

Ich werde die nächsten Wochen definitiv nicht mehr so viele Rezensionen schreiben und vermutlich auch im Allgemeinen weniger Posts hochladen, da es momentan leider einfach Dinge in meinem Leben gibt, die größere Priorität für mich haben. Dennoch möchte ich das Ganze hier natürlich keines Falls vernachlässigen und deswegen andere Posts, wie z.B. die besten Bücher aus 2019, die besten Weihnachtsfilme, DIYs, Poetry Slams, etc. hochladen. Und falls euch dennoch interessieren sollte, was ich gerade so lese und wie ich die Bücher finde, könnt ihr auch gerne mal einen Absteche zu meinem Instagram Account @explosionofpoetry machen, denn dort gibt es immer noch etwas mehr bookish Content und ich bin dort auch etwas aktiver als hier.

Habt noch eine wunderschöne restliche Adventszeit,
Alles Liebe, Aurelia :)

P.S.: Ihr könnt auch gerne mal bei „Über mich“ vorbei schauen, denn da ist etwas Neues dazu gekommen, was euch vielleicht interessieren könnte.
Dezember 17, 2019 No comments
Titel: Four Keys - Die Stadt im Schatten
Autor/in: Christine Lynn Herman
Übersetzer/in: Katharina Orgaß, Gerald Jung
Verlag: dtv-Verlag
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-423-74048-7
Seitenzahl: 384
Preis: 14,95€ [D], 15,40€ [A] (Paperback)

INHALT:

Auf den ersten Blick ist Four Keys eine friedliche Kleinstadt. Im Schatten von Four Keys lauert eine altbekannte Gefahr: eine Bestie, die vor Generationen überlistet und in eine Parallelwelt verbannt wurde. Als drei entstellte Leichen gefunden werden, ist klar, dass die Bestie einen Weg aus ihrem Gefängnis gefunden hat. Nun liegt alle Hoffnung auf vier Jugendlichen: Justin, Harper, Isaac und Violet. Jeder von ihnen hat eine übernatürliche Gabe, um die Gefahr abzuwenden. Die Voraussetzung dafür: Sie müssten zusammenarbeiten. Doch verdeckte Geheimnisse, unerwiderte Gefühle und Intrigen aus der Vergangenheit stehen ihnen dabei im Weg.

MEINE MEINUNG:
Als ich den Klappentext von "Four Keys - Die Stadt im Schatten" das erste Mal gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss, da mich die Inhaltsangabe sehr an Riverdale erinnert hat und ich auch irgendwo gelesen habe, das es der Geschichte wohl sehr ähnlich sein soll.

Der Einstieg in das Buch ist mir leider sehr schwer gefallen, da der Schreibstil nicht wirklich meins war (hat sich leider auch nicht im Verlauf der Geschichte gebessert) und ich den Anfang auch recht langweilig und obwohl nicht allzu viel passierte, auch etwas verwirrend fand. Die vier Protagonisten der Geschichte stammen nämlich alle aus den Gründerfamilien der Stadt und haben besondere Fähigkeiten.
Dadurch dass ich gerade anfänglich keine richtigen Charaktereigenschaften der einzelnen Personen erfassen konnte, fiel es mir wirklich schwer, alle auseinander zu halten und ich musste daher oft nachschlagen, wer wer ist. Aus diesem Grund wurde leider auch der Lesefluss zunichte gemacht und ich habe sehr lange gebraucht, um durch die ersten 100 Seiten von "Four Keys - Die Stadt im Schatten" zu kommen.

Danach habe ich das Buch erst mal zur Seite gelegt, teilweise aus zeitlichen Gründen, größtenteils aber einfach, weil ich das Interesse an der Geschichte verloren habe. Nach ein paar Wochen konnte ich mich dann allerdings wieder zum Weiterlesen aufraffen und obwohl sich mir bis zum Ende hin einige Sachen nicht wirklich erschlossen haben, ging es ab diesem Zeitpunkt zum Glück wieder ein wenig bergauf. Durch die lange Lesepause sind natürlich auch dort Lücken entstanden, wo nicht zwingend welche hätten sein müssen, deswegen kann ich euch nur empfehlen, an dem Buch dranzubleiben, auch wenn es gerade nicht sonderlich spannend ist. Trotz dessen, dass die Handlung ab dem besagten Zeitpunkt wieder etwas besser wurde, habe ich ziemlich lange gebraucht, um die restlichen Seiten zu lesen und auch oft mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen.
Im Gegensatz zu Riverdale hat man es in "Four Keys - Die Stadt im Schatten" vor allem auch mit Übernatürlichem zu tun und die Story an sich hat auch fast nichts mit Riverdale gemein - außer vielleicht ein bisschen die Charakter und ihre Beziehungen zueinander und zu ihren Eltern, denn da gibt es schon einige Parallelen. Im Nachhinein betrachtet kann ich euch aber nur ans Herz legen, falls ihr auch vorhabt, die Geschichte zu lesen, einfach mal den Kopf auszuschalten und das Geschehen nicht dauerhaft mit dem aus Riverdale zu vergleichen, so wie ich es gemacht habe, da ihr euch dadurch nicht wirklich auf das Buch konzentrieren könnt und das Lesen viel weniger Spaß macht.

Meiner Meinung nach hat es der Geschichte etwas an Spannung gefehlt, da viele der Ereignisse hervorsehbar waren. Zudem hätte man die Fähigkeiten der vier Jugendlichen ruhig noch etwas genauer beschreiben können, denn ich konnte mir oftmals nichts darunter vorstellen.
Das Ende hat mir auch nicht so wirklich gefallen, da es sozusagen offen war und ich nicht weiß, ob es noch eine Fortsetzung geben wird. Eigentlich ist mir das aber auch relativ egal, da der erste Band nicht so gut war, als dass ich die nötige Motivation aufbringen könnte, auch noch einen zweiten Band zu lesen. 

FAZIT:

Leider konnte das Buch meinen hohen Erwartungen nicht gerecht werden und ich bin insgesamt ziemlich enttäuscht von der Geschichte. Ich kann euch das Buch deswegen auch leider nicht weiterempfehlen.

*Rezensionsexemplar
Dezember 15, 2019 No comments
Lass mal... 
Lass mal einfach gar nichts machen, 
an etwas schönes denken, 
glücklich sein.

Lass mal an die Tage zurückerinnern,
in denen alles noch so einfach war,
in der die Frage,
was es zum Abendessen gibt, 
noch unsere größte Sorge war.

Lass mal Luftschlösser bauen,
die soweit in den Himmel ragen,
dass man sie von hier aus nicht mehr sieht,
sodass wir uns endlich mal keine Gedanken mehr darüber machen müssen, wer uns von dort oben sieht.

Lass mal einfach wir selber sein. 
In all unseren bunten Facetten, mit all unseren Schwächen.

Lass mal an uns selber glauben, 
daran, dass wir wichtig sind.
Denn was wir oft vergessen ist,

dass wir der Mittelpunkt unseres Universums sind.

-Aurelia, Explosion of Poetry
November 15, 2019 No comments


Titel: Cassardim - Jenseits der Brücke

Autor/in: Julia Dippel

Verlag: Planet

Genre: Fantasy, Jugendbuch
ISBN: 978-3-522-50645-8
Seitenzahl: 528
Preis: 17,00€ [D], 17,50€ [A] (Hardcover)

INHALT:
Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.

MEINE MEINUNG:
Viele von euch kennen sicherlich die bekannte "Izara" Reihe von Julia Dippel.

Auch ich habe schon sehr viel von den Büchern gehört, vorwiegend sehr positive Meinungen, konnte mich aber bisher leider noch nie selbst von Julia Dippels Büchern überzeugen. Als die Agentur Mainwunder mich dann allerdings gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte, das neue Buch von ihr zu lesen und meine Meinung dazu mit euch zu teilen, konnte ich natürlich nicht nein sagen, denn ich dachte mir wenn den Büchern einer Autorin so viel Gutes hinterhergesagt wird, kann ihr neustes Werk auch einfach nur wahnsinnig gut sein. In der folgenden Rezension könnt ihr lesen, das Buch meiner Hoffnung und meinen Erwartungen gerecht werden konnte und vor allem, ob ihr es auch unbedingt lesen müsst, falls ihr dies nicht schon längst getan habt. Viel Spaß!



Leider hatte ich am Anfang ziemliche Schwierigkeiten, mich komplett auf die Geschichte einlassen zu können und daher auch damit, gut ins Geschehen reinzukommen. Aus diesem Grund habe ich vor allem während der ersten Seiten immer mal ein paar Lesepausen eingelegt, sodass mir die Handlung nicht zu viel wurde. Meine Anfangsschwierigkeiten mit der Geschichte lagen aber zugegebenermaßen weniger am Buch selbst, sondern eher daran, dass ich momentan nur sehr begrenzte Zeit zum Lesen habe und mich dadurch schnell mal unter Druck setze, etwas schnell verstehen zu müssen, aber auch daran, dass ich zu dem aktuellen Zeitpunkt eher weniger Lust auf das Genre Fantasy hatte. 



Nachdem ich das Buch dann aber für eine Weile pausiert habe, war endlich der passende Zeitpunkt gekommen, um die Geschichte wieder zur Hand zu nehmen und ich hatte dann auf einmal so einen Lesefluss, dass ich gar nicht mehr damit aufhören konnte. 

Das lag vor allem an dem großartigen Schreibstil von Julia Dippel, welcher der Geschichte einen tollen Schwung verliehen hat und mich oft dazu bewegt hat, das Buch nicht zur Seite zu legen, obwohl ich keine Zeit mehr hatte oder zu müde war.

Dass mir "Cassardim - Jenseits der goldenen Brücke" meinen Schlaf geraubt hat, hatte zwar den Nachteil, dass ich am nächsten Tag total müde war, allerdings hat es sonst nur sehr viele Vorteile mit sich gebracht, denn es hat mir unheimlich aufregende, schöne und spannende Lesestunden geschenkt und mein Herz des Öfteren zum Schmelzen gebracht. 

FAZIT:
Mir hat die Geschichte rund um Amaia und Cassardim unheimlich gut gefallen, auch wenn mir der Einstieg in die magische Welt etwas schwer gefallen ist und das Ende wirklich fies war, da ich am liebsten gleich weitergelesen hätte. Ich kann euch das Buch dennoch nur ans Herz legen, denn wenn ihr es nicht lest, verpasst ihr wirklich etwas.


November 15, 2019 No comments

Wahrnehmungen
Du stehst vor'm Spiegel und siehst jemanden, 
der dir fremd ist, weil du dich nie mit ihm auseinandergesetzt hast. 
Stattdessen hast du Traumschlösser gebaut und deine Gedanken 
an eine Zukunft verschwendet, die heute, ein paar Jahre später, 
nicht mehr existiert.

Jetzt stehst du vor einer Leere, 
die sich von nichts zu füllen lassen scheint 
und dein Herz schreit nach der Liebe, 
die es all die Jahre nicht zu spüren bekommen hat.

Aber was kümmert das schon dich, 
denn du blickst zwar in einen Spiegel, 
siehst aber gar nicht dich.

Wir stehen vor dir und blicken dir ins Gesicht.
Wir sehen deine Hülle jeden Tag, 
kennen dich aber eigentlich gar nicht. 
Wir sehen nicht dich. 
Wir sehen einen Menschen, 
den wir uns selber aus Gerüchten,
Worten, Eindrücken und Vorurteilen zusammengebastelt haben.
Wir sehen in ein Gesicht, von dem wir glauben, es zu kennen,
von dem wir aber nicht das Geringste wissen,
da wir uns für die Person dahinter nicht interessieren.

Wir machen uns keine Sorgen um dich, 
weil wir selbst der einzige Mittelpunkt in unserem Leben sind 
und du nur ein weiterer Mensch von vielen bist, 
an dem wir unsere eigene Unzufriedenheit auslassen können.

Aber was kümmert das schon dich, 
denn du blickst zwar in einen Spiegel, 
siehst aber gar nicht dich.

Und dann kommt Er.
Er, der dich so nimmt, wie du bist.
Er, der die Wunden, 
die sich über all die Jahre in deinem Herzen eingebrannt haben, 
heilen könnte.

Er steht vor dir und blickt dir ins Gesicht.
Er sieht jemanden, 
der nur noch ein Schatten seiner selbst ist und schon oft vom Leben gebrochen wurde. 
Er sieht dich. 
Dich, mit all deinen Facetten, Stärken und Schwächen. 
Er sieht in ein Gesicht, das von Stärke geprägt, und vom Leben gezeichnet ist. 

Er macht sich Sorgen um dich, weil der in dir mehr sieht, als du in dir selbst.
Weil er weiß, dass er genau der Mensch ist, den du gerade brauchst.
Weil er nicht nur deine Hülle sieht, sondern dich,
mit all deinen Facetten, Stärken und Schwächen. 
Er sieht in ein Gesicht, das von Stärke geprägt
und vom Leben gezeichnet ist.

Er sieht dich an und weiß,
du bist die Frau, mit der er einmal in einem schönen Haus
 am Meer wohnen wird, 
mit euren 5 spielenden Kindern im Garten.

Und auf einmal kümmert es dich,
einfach alles,
denn jetzt blickst du in einen Spiegel 
und siehst seit langer Zeit endlich mal wieder dich.

-Aurelia, Explosion of Poetry
November 14, 2019 No comments


Titel: Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern
Autor/in: Laura Kneidl
Verlag: Piper
Genre: High Fantasy
ISBN: 978-3-492-70527-1
Seitenzahl: 608
Preis: 15,00€ [D], 15,50€ [A] (Paperback); 11,99€ (eBook)

REIHE:
1. "Die Krone der Dunkelheit"
2. "Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern"
3. "Die Krone der Dunkelheit - Schicksalsklinge" (Erscheinungstermin noch unbekannt)
4. "Die Krone der Dunkelheit - Götterdämmerung" (Erscheinungstermin noch unbekannt)


INHALT:
Freya kennt die Wahrheit. Sie hat herausgefunden, was mit ihrem Bruder im Land der Fae geschehen ist, und nun bleibt für sie nur noch eines zu tun: Sie muss nach Thobria zurückkehren und sich ihrem Schicksal als zukünftige Königin stellen. Doch der Hof ist ein goldener Käfig voller Regeln und Verbote, dabei will Freya nichts sehnlicher als Magie wirken und Larkin finden, der als gesuchter Verbrecher noch immer auf der Flucht vor dem König ist. Zeitgleich ziehen die geplatzte Krönung und das gescheiterte Attentat auf den jungen Fae-Prinzen Kheeran immer gravierendere Folgen nach sich. Unruhen brechen unter den Unseelie aus und womöglich findet diese Bedrohung schon bald einen Weg in das Reich der Menschen.

MEINE MEINUNG:

Vor ein paar Monaten habe ich "Die Krone der Dunkelheit" gelesen und absolut geliebt. Aus diesem Grund zählt das Buch auch zu meinen Jahreshighlights und ich konnte es kaum noch erwarten, endlich auch die Fortsetzung lesen zu können, da ich unbedingt erfahren wollte, wie es mit Freya, Larkin, Ceylan, Kheeran und all den anderen tollen Charakteren weitergeht.


Zu den Charakteren, die man ja bereits alle in dem ersten Band kennengelernt hat, werde ich jetzt nicht nochmal etwas schreiben. Falls ihr aber trotzdem ein bisschen was über ihre Persönlichkeit und meinen Standpunkt zu ihnen erfahren möchtet und meine (spoilerfreie) Rezension zu dem ersten Band bisher noch nicht gelesen habt, könnt ihr es hier nachholen.


Am Anfang der Geschichte hatte ich zugegebener Maßen ein paar kleine Schwierigkeiten, mich wieder in die Welt von Lavarus hineinzufitzen, vor allem weil mich der Prolog ,00000erst etwas stutzig gemacht hat, diese Schwierigkeiten haben sich dann aber zum Glück nach ein paar Seiten in Luft aufgelöst und ich war wieder komplett in der Welt, die Laura Kneidl mit ihren Worten erschaffen hat, gefangen.


Die Handlung hat mir in der Fortsetzung von "Die Krone der Dunkelheit" wieder sehr gut gefallen, da sie keineswegs langweilig oder vorhersehbar war, dennoch kam die Geschichte meiner Meinung nach nicht ganz an den ersten Band ran.

Das lag vermutlich aber auch einfach an der Tatsache, dass ich immer viele Seiten am Stück gelesen habe und die Worte so nicht ganz verinnerlichen konnte, weil es einfach zu viel auf einmal war. Deswegen musste ich auch noch im späteren Verlauf des Buches oftmals hinten im Glossar nachschlagen, weil ich teilweise mit Namen, obwohl sie schon oft im Buch aufgetaucht sind, immer noch nichts anfangen konnte.

Die Charakterentwicklung hat mir in "Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern" auch sehr gut gefallen und ich habe mich wirklich darüber gefreut, endlich erfahren zu können, wie es mit den Charakteren weiterging.


In meiner Rezension zum ersten Band habe ich ebenfalls schon erwähnt, wie sehr ich Laura Kneidls Schreibstil liebe und kann es an dieser Stelle nur noch mal wiederholen: 

Ich lese selten Bücher, die mit so großartigen Wörtern gefüllt sind!

Gegen Ende nahm die Geschichte dann nochmal richtig Fahrt auf und nun fiebere ich schon wieder dem Erscheinen der Fortsetzung entgegen, da das Ende von "Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern" einem gar keine andere Wahl lässt. 

FAZIT:
Ich habe mich unheimlich gefreut, mal wieder in die magische Welt von Lavarus abtauchen zu können und habe das Lesen wieder richtig genossen. Ich fand den zweiten Band von "Die Krone der Dunkelheit" wirklich annährend perfekt, allerdings trotzdem nicht so gut wie den ersten, deswegen bekommt das Buch 4,5/5 Blumen von mir. Falls ihr bisher nur den ersten Band und den zweiten Band nicht gelesen oder sogar beide Bücher noch nicht gelesen habt, solltet ihr es jetzt umbedingt nachholen, denn ich kann euch die Reihe nur wärmstens ans Herz legen!

*Rezensionsexemplar
Oktober 27, 2019 No comments
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