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Explosion of Poetry

Titel: Rot oder Blau - Du hast die Wahl
Autor/in: Manfred Theisen
Verlag: Cbt
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-570-31285-8
Seitenzahl: 384
Preis: 9,99€ [D], 10,30€ [A] (Taschenbuch); 9,99€ (eBook)

- Hier kaufen: Thalia -

INHALT:
Wahrheit oder Lüge? Was würdest du wählen?

Zwei neunte Klassen, ein Landschulheim und ein politisches Experiment: 32 Gymnasiasten sollen mit einem Spiel auf das Thema Demokratie eingestimmt werden. Innerhalb von fünf Tagen sollen sich zwei Parteien zusammenfinden, jeweils ein Kandidaten aufgestellt und am Ende ein Präsident gewählt werden. Das soll die Schüler für Politik begeistern. Aber das Spiel entgleitet den Lehrern und statt Schutz der Minderheit, geheimer Wahl und Gewaltenteilung regieren bald Fake News, Intrigen und Machtgehabe den Wahlkampf ...

MEINE MEINUNG:

Der Klappentext von "Rot oder blau - Du hast die Wahl" hat mich total neugierig gemacht, da er mich von der Thematik her sehr an unsere aktuelle politische Situation erinnert hat und sich auch mit dem, was ich bisher über "Die Welle" gehört habe (ich habe das Buch selbst tatsächlich noch nicht gelesen, es aber es in naher Zukunft vor), ziemlich abgeglichen hat. Also habe ich mich schließlich kurzerhand dazu entschlossen, das Buch zu lesen, weil ich gespannt war, was es mit dem politischen Experiment auf sich hat.


Eigentlich hatte ich erwartet, dass die zwei Klassen in der Geschichte als Gemeinschaft im Vordergrund stehen würde und nicht, dass einzelne Personen eine größere Rolle spielen würden, als andere. Das Buch wurde zwar von einem auktorialen Erzähler erzählt, allerdings gab es mindestens 10 Schüler, auf die des Öfteren explizit eingegangen wurde. Zwei davon, Max und Jakob, haben sich dann aber nochmal etwas mehr von der Masse abgehoben, da sie der Auslöser für viele Dinge in dem Experiment waren.

Direkt zu Beginn der Geschichte wird einem klar gemacht, dass Jakob kein großer Fan von Max, dem Influencer, mit über 100 000 Followern auf Youtube, ist. Denn Max hintergeht seine Mitmenschen, lügt und betrügt und kommt damit einfach immer durch. Allerdings ist Jakob erst seit kurzem in der 9b und hat außer Max noch keinerlei Anschluss gefunden und lässt sich deshalb vorübergehend trotzdem auf die Freundschaft zu Max ein. Doch mit der Zeit wird ihm immer mehr bewusst, wie abhängig er eigentlich schon von Max ist.  

Jakob war mir schon zu Beginn der Geschichte sehr sympathisch, da er ein ziemlicher Kopfmensch ist und deshalb viel mit mir gemeinsam hat. Er ist außerdem durchschnittlich und möchte sich eigentlich nicht in das Geschehen einmischen. Allerdings gelingt ihm das nicht so ganz. Deswegen schlägt er sich auch zwischenzeitlich mal auf die falsche Seite, kommt dann aber zum Glück wieder auf die richtige Bahn.

Max ist genau die Sorte von Mensch, die ich auch im normalen Leben überhaupt nicht ausstehen kann, weil er immer mit allen Mitteln versucht, das Zepter an sich zu reißen. Er sieht sich selbst als Führungsperson und macht mit Videos, die sinnlosen Content, wie zum Beispiel "Eis erschnorren" beinhalten, nicht nur unzählige Klicks und Abonnenten auf Youtube, Instagram, Twitter und Co., sondern auch ein kleines Vermögen. Damit gibt er auch zu Genüge vor seinen Mitmenschen an und macht sich damit durch seinen ziemlich dominanten und egozentrischen Charakter bei vielen unbeliebt. Trotzdem gibt es noch eine ganze Menge Leute, die sein Handeln unterstützen und auf seine makellose und angeberische Fassade reinfallen.

Der Schreibstil des Autors hat mir wirklich gut gefallen. Einzig die Wahl mancher Jugendwörter fand ich etwas unpassend, denn da ich auch zu der jugendlichen Generation zähle, kann ich glaube ich guten Gewissens sagen, dass zum Beispiel das Wort 'Honk' in der heutigen Zeit kein gängiger Jugendbegriff ist. Auch die Verhaltensweisen der 14- oder 15- Jährigen Schüler haben mich manchmal stutzig gemacht, da ich eigentlich erwartet hatte, dass man in diesem Alter schon ein bisschen mehr Benehmen an den Tag legen kann.

Das Buch konnte mir schon auf den ersten Seiten einen guten Einblick auf das Klassenklima in der 9b geben, welches nicht gerade gut ist, aber sich noch im Zaum hält. 
Erschreckend fand ich es dann zu sehen, wie schnell die Stimmung kippen konnte und sich eine Person ganz an die Spitze eines politischen Streits, der ursprünglich eigentlich nur ein Experiment sein sollte, schlagen konnte. Denn bei dem Experiment geht es gar nicht mehr, wie ursprünglich geplant, darum, sich aufgrund der Interessen und Ziele für eine Partei zu entscheiden, sondern vielmehr darum, die Außenseiter in eine Partei zu stecken und die anderen in die rote, und somit die bessere, Partei aufzunehmen. Diese Situation hat mir mal wieder vor Augen geführt, wie einfach Rassismus entstehen kann und mich hat es wirklich geschockt, dass auch so junge Menschen schon so herrisch und undemokratisch handeln können - und das war erst der Beginn der ganzen Sache.

Das Experiment hat mich ziemlich beeindruckt, aber auch wütend, aufgelöst und traurig zurückgelassen, da ich die Reaktion der Schüler, aber auch der Lehrer oftmals nicht wirklich nachvollziehen konnte. Allerdings habe ich mir auch immer wieder die selbe Frage gestellt:
Wie würde ich in einer Solchen Situation handeln, in der augenscheinlich alles auf dem Spiel steht?

Das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen, da ich mir gewünscht hätte, dass die ganze Sache einen runderen Abschluss gehabt hätte. Dennoch hat mich das Buch wirklich umgehauen und meinen Blickwinkel auf vielerlei Dinge verändert und geschärft. 

FAZIT:
Ich kann euch "Rot oder Blau - Ihr habt die Wahl" sehr empfehlen, da in dem Buch ein sehr aktuelles Thema aufgewärmt wird. Man kann durch die Geschichte lernen, wie eine Person wie Donald Trump denkt, handelt und funktioniert und vor allem seine Anhängerschaft findet und dadurch gestärkt wird. Das Buch ist außerdem auch bestens für jüngere Leser geeignet, da politische Themen zwar gut, aber nicht zu ausführlich und kompliziert, beleuchtet werden und man sie dadurch gut verstehen kann. Ich denke aber auch, dass "Ro t oder Blau - Du hast die Wahl" auch durchaus für Erwachsene interessant sein könnte und vor allem Lehrer viel daraus mitnehmen können.

August 13, 2019 No comments

Titel: Perfect Mistake
Autor/in: Kylie Scott
Übersetzer/in: Frauke Lengermann
Verlag: LYX
Genre: New Adult
ISBN: 978-3-7363-0984-5
Seitenzahl: 304
Preis: 12,90€ [D] (Paperback); 9,99€ (eBook)

- Hier kaufen: Thalia -

INHALT:
Manchmal ist die erste Liebe die einzig wahre Liebe ...

Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ist es her, dass sie fortging. Sieben Jahre, seit sie den größten Fehler ihres Lebens begangen hat. Nun muss sie dem Mann gegenübertreten, der ihr damals die Welt bedeutet hat. Augenblicklich kommen die Gefühle wieder hoch, noch intensiver und heftiger als zuvor. Doch eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich ... oder? 

MEINE MEINUNG:
Mir ist bislang immer mal wieder das ein oder andere Buch von Kylie Scott ins Auge gesprungen und ich habe auch eigentlich immer recht viel gutes über ihre Werke gehört, aber es hat sich einfach nie ergeben, selbst mal eins zu lesen. Bis jetzt. Denn der Klappentext von "Perfect Mistake" hat mich sofort angesprochen und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut.

Die Protagonistin Adele ist schon seitdem sie 16 ist in den damals 31-jährigen Peter verliebt. Aber früher hatte sie einfach keine Chance bei ihm, weil Peter, der Arbeitskollege ihres Vaters, sie die ganze Zeit als Kind angesehen hat. Und als sie an ihrem 18 Geburtstag einen schrecklichen Fehler begeht, herrscht vorübergehend Funkstille zwischen den beiden. Doch auch sieben Jahre nach dem unangenehmen Zwischenfall, hat Adele noch Gefühle für Pete, auch wenn dieser ihr nur die kalte Schulter zeigt.

Adele war mir eigentlich recht sympathisch, auch wenn ich einige ihrer Charaktereigenschaften nicht wirklich mochte und sie oftmals nicht richtig einschätzen konnte. Das lag vielleicht daran, dass sie das kompette Gegenteil von mir ist und ich mich in keinster Weise mit ihr indifizieren konnte, denn sie sagt immer offen und ehrlich ihre Meinung, ganz egal wie komisch oder unangebracht sie ist, hat einen unglaublich seltsamen Humor und ist meiner Meinung nach ziemlich naiv und leichtgläubig, aber dennoch liebenswert. 
Das einzige, das mich so richtig an ihrem Charakter gestört hat, ist die Tatsache, dass sie nach sieben Jahren immer noch unsterblich in Peter verliebt ist, obwohl sie in diesen sieben Jahren nicht ein einziges Wort miteinander gewechselt haben. Deshalb habe ich mir auch während des Lesens immer wieder die selbe Frage gestellt: Wenn ihr Pete so wichtig ist und sie ihn nie vergessen konnte, wieso hat sie sich dann in all den Jahren nicht ein einziges Mal bei Pete gemeldet und sich bei ihm entschuldigt? Natürlich hätte es dann sein können, dass er ihre Entschuldigung nicht annimmt und nichts mehr mit ihr zutun haben möchte, aber es hätte auch das genaue Gegenteil eintreffen können. Und da sie eh nichts mehr zu verlieren hatte, hätte sie es wenigstens probieren können.

Mit Peter konnte ich mich tatsächlich noch weniger indentifizieren als mit Adele, denn Peter ist mittlerweile schon 40 und aus diesem Grund hat er, wie ich finde, nicht allzu gut in einen New Adult Roman gepasst, weil er in meinen Augen kein junger Erwachsener mehr ist.
Mir waren viele seiner Handlungen einfach zu jugendlich und seine Unentschlossenheit und sein Ewiges Hin und Her, dass mich manchmal eher an ein Kleinkind, als an einen Mann mittleren Alters erinnert hat, hat mich mit der Zeit einfach nur genervt. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass er keine leichte Kindheit hatte und es ihm deswegen sehr schwer fällt, Gefühle zuzulassen und mit jemandem zusammen zu sein. Allerdings rechtfertigt auch seine Kindheit nicht sein ganzes Verhalten, denn mittlerweile ist er ein erwachsener Mann, der längst schon gelernt haben sollte, wie man mit den Gefühlen anderer umgehen sollte.

Der Einstieg in die Geschichte war ziemlich schleppend, da fast nichts passierte. Das änderte sich dann auch erst mal nicht, bis auf ca. Seite 100 das ewige Hin und Her zwischen Adele und Peter seinen Lauf nahm. Ab Seite 200 wurde die Geschichte wieder recht langatmig und am Ende ging mir alles viel zu schnell und es kam alles Schlag auf Schlag. Kurz gesagt könnte ich auch sagen, dass die ganze Geschichte ein ewiges Auf und Ab mit sehr viel Drama war.

FAZIT:


Für Leser/innen die gerne New Adult mit viel Drama lesen, wird dieses Buch genau das richtige sein. Für mich war es jedoch einfach nur eine nette Unterhaltung für Zwischendurch, die nicht unbedingt hätte sein müssen. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Ob ich der Autorin nochmal eine Chance geben soll, weiß ich allerdings noch nicht, denn egal wie gut der Schreibstil ist, die Geschichte muss auch passen.

*Rezensionsexemplar
August 08, 2019 No comments
Huhu,
unfassbar, dass der Juli schon vorbei ist. Ich hatte das Gefühl, als wäre der Monat nur einen Wimpernschlag lang gewesen. Das Gute an der Sache ist aber, dass ich euch jetzt die Bücher zeigen kann, die ich im vergangenen Monat beendet habe, denn das sind, obwohl ich die zweite und dritte Woche des Monats in Norwegen war und in dieser Zeit nur drei Bücher gelesen habe, doch so einige. 

Insgesamt sind es im Juli 11 Bücher geworden mit insgesamt 4.203 Seiten. Durchschnittlich habe ich also ungefähr 135,5 Seiten pro Tag gelesen und mit diesem Ergebnis bin ich ziemlich zufrieden, wenn ich bedenke, dass ich bestimmt die Hälfte des Monats überhaupt kein Buch in die Hand genommen habe. Hier ist eine Übersicht aller Bücher (Wenn ihr auf die rosa Titel klickt, werdet ihr automatisch zu der Rezension zu dem Buch weitergeleitet):

- "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" von J. K. Rowling (4/5 Blumen)
- "Wir. Hier. Jetzt." von K. A. Tucker (4/5 Blumen)
- "Show Me the Stars" von Kira Mohn (3,5/5 Blumen)
- "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen (5/5 Blumen)
- "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham (1,5/5 Blumen)
- "One of us is lying" von Karen M. McManus (3/5 Blumen)
- "Eve of Man" von Tom Fletcher und Giovanna Fletcher
- "Hope Again" von Mona Kasten (4/5 Blumen)
- "To all the Boys I've loved before" von Jenny Han (5/5 Blumen)
- "Zurück ins Leben geliebt" von Colleen Hoover (4,5/5 Blumen)
- "Verdammt nah am Himmel" von Linda Schipp (2,5-3/5 Blumen)

Ihr habt bestimmt schon anhand der Bewertungen gesehen, dass mein Lesemonat sehr durchwachsen war. Es gab drei Bücher, die mich richtig überzeugen konnten, aber ich habe im Juli auch mein bisher schlechteste Buch des Jahres beendet. "Bevor ich sterbe" war wirklich nicht schön zu lesen und ich bin sehr froh, dass ich das Buch endlich weg habe.

Wie viele Bücher habt ihr im Mai gelesen und welche waren es? Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?

Kennt ihr vielleicht eins/mehrere meiner gelesenen Bücher und wie fandet ihr es/sie?


August 03, 2019 3 comments
Titel: Hope Again
Autor/in: Mona Kasten
Verlag: LYX
Genre: New Adult
ISBN: 978-3-7363-0824-3
Seitenzahl: 466
Preis: 12,90€ [D]; 9,99€ (eBook)

REIHE:
1. "Begin Again"
2. "Trust Again"
3. "Feel Again"
4. "Hope Again"
5. "Dream Again" (erscheint im März 2020)


INHALT:
Everly Penn hatte nie vor, sich zu verlieben - schon gar nicht in ihren Dozenten. Doch Nolan Gates ist charmant, intelligent und sexy, und er ist der Einzige, bei dem Everly die dunklen Gedanken vergessen kann, die sie jede Nacht wachhalten. Je näher sie Nolan kennenlernt, desto intensiver wird die Verbindung zwischen ihnen - und desto mehr wünscht sich Everly, die unsichtbare Grenze, die sie voneinander trennt, zu überschreiten. Was sie nicht ahnt: Hinter Nolans lebensbejahender Art und seiner ansteckenden Begeisterung für Literatur verbirgt sich ein Geheimnis. Und dieses Geheimnis könnte ihre Liebe zerstören, bevor sie überhaupt begonnen hat ... 


MEINE MEINUNG:

Ich habe die ersten drei Teile der "Again-Reihe" nicht gelesen, sondern als gekürzte Hörbücher auf Spotify angehört. Da es den vierten Teil zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht auf Spotify gibt, habe ich mich dazu entschlossen, mir das Buch einfach zu kaufen, da ich die "Again-Reihe" irgendwann eh mal im Regal stehen haben wollte, da ich die einzelnen Bücher sehr gerne mochte. 

Die Protagonistin in "Hope Again" ist Everly, die eigentlich nie vorhatte, sich zu verlieben, da sie bei ihren Eltern miterlebt hat, wie schnell eine Beziehung zerbrechen und sich in Schmerz verwandeln kann. Allerdings öffnet sie sich irgendwann gegenüber Nolan und erzählt ihm ihr größtes Geheimnis. Aber je mehr sie ihm anvertraut, desto intensiver wird ihre Beziehung zueinander und da Everly Schülerin bei Nolan ist, dürfen sie ihr oberstes Gebot, sich ineinander zu verlieben, eigentlich nicht überschreiten. Zudem hat Nolan ein Geheimnis, das Everly den Boden unter den Füßen wegreißen könnte, wenn sie davon wüsste.


Everly habe ich direkt auf Anhieb gemocht, da sie, obwohl sie eine so harte Kindheit hatte, ein total liebenswerter, starker und toller Mensch ist. Außerdem habe ich ihren und Nolans Humor geliebt. 

Nolan war mir ebenfalls sehr sympathisch, da er zu seinem Kurs ein super gutes Verhältnis hatte und jeden dort wie einen seiner Freunde behandelt hat. Außerdem hatte er für Evely immer ein offenes Ohr, obwohl er eigentlich überhaupt nicht dazu verpflichtet gewesen wäre, aber ihm liegt das Wohl seiner Mitmenschen sehr am Herz. Ansonsten ist Nolan unglaublich witzig und humorvoll, charmant und intelligent. Und sein Geheimnis hat mir nochmal verdeutlicht, dass er sein Herz am rechten Fleck trägt.

Zum Schreibstil von Mona Kasten muss man, glaube ich, gar nicht mehr so viel sagen, da er wie immer einfach nur wunderschön war und dafür gesorgt hat, dass ich mich komplett auf die Geschichte einlassen konnte und in den Seiten versunken bin.

Die Handlung hat mir ebenfalls größtenteils gut gefallen, allerdings ging mir das ewige Hin und Her zwischen Nolan und Evely irgendwann ein bisschen auf die Nerven, weil das Buch dadurch etwas in die Länge gezogen wurde. Allerdings war das auch nicht weiter schlimm, weil ich am liebsten noch viel länger nach Woodshill zurückgekehrt wäre. 

Das Buch "Hope Again" unterscheidet sich in meinen Augen ein wenig von den bisherigen Büchern aus der "Again-Reihe", weil es in diesem Band unter anderem um häusliche Gewalt geht. Ich finde es unglaublich gut, dass Mona Kasten das Thema mit in ihre Bücher einbezieht und darauf aufmerksam macht, allerdings geht das Thema manchen Menschen, die selber Erfahrungen mit häuslicher Gewalt gemacht haben, vielleicht etwas zu nah und aus diesem Grund hat mir eine Trigger-Warnung am Anfang des Buches einfach gefehlt. 
Ansonsten finde ich aber, dass die Autorin das Thema wirklich gut ins Buch eingebracht und umgesetzt hat.

FAZIT:

Es war unheimlich schön und hat mir so gutgetan, nach so langer Zeit wieder nach Woodshill zurückzukehren. Ich habe das Buch bis um zwei Uhr Nachts nicht aus der Hand legen können, weil ich es so gesuchtet habe. Allerdings muss ich, obwohl mir die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen sind und ich das Buch sicher zu einem späteren Zeitpunkt erneut lesen werde, eine Blume von der Bewertung abziehen, wegen der fehlenden Triggerwarnung, dem Hin und Her zwischen Nolan und Everly und weil ich finde, dass "Hope Again" nicht der beste Teil der Reihe ist. Trotzdem kann ich euch das Buch nur ans Herz legen, wenn ihr auf der Suche nach einer herzzereißenden und schönen Liebesgeschichte mit ein bisschen Drama seid.

Juli 31, 2019 No comments
Huhu,
ein bisschen verspätet komme ich auch endlich dazu, meinen Lesemonat Juni abzutippen.
Insgesamt sind es letzten Monat neun Bücher geworden und mit diesem Ergebnis bin ich auch relativ zufrieden.
Viel Spaß beim Lesen!
Auf dem Bild könnt ihr bereits einen Großteil meiner beendeten Bücher des letzten Monats sehen. Nichtsdestotrotz ist hier nochmal eine Liste, in der steht, welche neun Bücher ich im Juni gelesen habe:

- "Kiss Me once" von Stella Tack (4/5 Blumen)
- "Zusammen sind wir unendlich" von Melissa Keil (4,5/5 Blumen)
- "Gegen den Hass" von Carolin Emcke (3/5 Blumen)
- "Tief im Wald" von Peternelle van Arsdale (3/5 Blumen)
- "Eliminiert" von Teri Terry (5/5 Blumen)
- "Die Krone der Dunkelheit" von Laura Kneidl (5/5 Blumen)
- "Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte" von Anne Freytag (3/5 Blumen)
- "Falling Fast" von Bianca Iosivoni (3/5 Blumen)
- "New Beginnings" von Lilly Lucas (4/5 Blumen)

Meine Lesehighlights im waren: "Eliminiert" und "Die Krone der Dunkelheit". Außerdem gab es nicht ein Buch, das ich richtig schlecht fand, wenn ich mir jedoch eins raussuchen müsste, dass mir noch ein Ticken weniger als die anderen Bücher gefallen hat, dann wäre das "Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte" von Anne Freytag.

Ich habe im Juni eigentlich alles querbeet gelesen: Fantasy, Jugendbuch, Roman, New Adult und tatsächlich auch ein politisches Buch. 
Normalerweise lese ich keine politischen Bücher, weil ich das Wort "Lesen" eigentlich mit "in fremde Welten eintauchen" verbinde. Allerdings hat sich meine Ansicht dazu in den letzten Monaten etwas verändert, da ich mich zunehmend immer mehr im Alltag und in meiner Freizeit mit politischen Themen auseinander setze, einfach weil ich es wichtig und notwendig finde. Natürlich lese ich trotzdem noch lieber ein Buch, bei dem ich komplett abschalten kann, aber ich nehme mir für die kommende Zeit vor, auch mal Bücher zu lesen, die mir etwas über unsere Gesellschaft mitgeben und mich mit ihrem Inhalt bereichern.

Insgesamt habe ich letzten Monat 3.831 Seiten gelesen und somit ungefähr 127 pro Tag.


Wie viele Bücher habt ihr im Mai gelesen und welche waren es? Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?

Kennt ihr vielleicht eins/mehrere meiner gelesenen Bücher und wie fandet ihr es/sie?


Juli 25, 2019 5 comments
Titel: Stolz und Vorurteil
Autor/in: Jane Austen
Übersetzer/in: Karin von Schwab
Illustrator: Marjolein Bastin
Verlag: Coppenrath
Genre: Klassiker, Roman
Seitenzahl: 320
Preis: 30,00€ [D] (gebundene Ausgabe)

- Hier kaufen: Thalia -

INHALT:
Im England des beginnenden 19. Jahrhunderts wird von Elizabeth Bennet und ihren vier Schwestern erwartet, ihre Zukunft durch eine passende Heirat zu sichern. Ein Hindernis ist allerdings das bescheidene Vermögen der Familie. Der neue Nachbar der Familie, Mr. Bingley, wäre eine gute Partie. Doch dessen hochmütiger Freund Mr. Darcy hält nicht viel von den Bennets. Gesellschaftliche Erwartungen und romantische Vorstellungen prallen aufeinander und machen das Finden eines geeigneten Ehepartners zu einem schwierigen Unterfangen.

MEINE MEINUNG:

Ich wollte "Stolz und Vorurteil" schon seit einer gefühlten Ewigkeit lesen, habe dann aber immer irgendein Buch gefunden, das gerade besser in meine Leselaune gepasst hat. Denn obwohl ich durch die ganzen positiven Bewertungen sehr neugierig war, was sich hinter dem Titel "Stolz und Vorurteil" verbirgt, hat mir immer der gewisse Anreiz gefehlt, mich an den Klassiker, der trotz alle dem wahrscheinlich eine etwas schwierigere Lektüre ist, heranzuwagen. Aber als ich schließlich gesehen habe, dass der Coppenrath Verlag eine Schmuckausgabe mit zehn Extras und vielen Illustrationen herausgebracht hat, gab es kein Zurück mehr und es stand für mich fest: Jetzt muss ich "Stolz und Vorurteil", eine der schönsten und bekanntesten Liebesgeschichten aller Zeiten, einfach lesen!

Wie schön ich die Aufmachung der Schmuckausgabe finde, kann ich immer nur wiederholen, denn schon wenn man die ersten Seiten des Buches aufschlägt, springen einem tolle Blumen Zeichnungen entgegen. Zudem wurde jede einzelne Seite liebevoll und aufwendig mit kleinen oder großen Zeichnungen gestaltet. Auch die Extras wie z.B. eine Eintrittskarte, ein Notenblatt, ein Brief an Elizabeth Bennet oder ein Plan der Tanzaufstellung haben mir sehr gut gefallen und dazu beigetragen, dass ich mir die Geschichte besser und teilweise auch bildlich vorstellen konnte.

Elizabeth (oder auch Lizzy) Bennet lebt mit ihren Eltern, ihrer Schwester Jane und vier weiteren Geschwistern auf einem kleinen Landgut in England. Lizzys Mutter hat es sich zur Aufgabe gemacht, ständig Ausschau nach potenziellen wohlhabenden Ehemännern für ihre fünf Töchter zu machen, denn aufgrund ihres bescheidenen Einkommens würde das der Familie Bennet äußerst gelegen kommen. Und als eines Tages Mr. Bingley und Mr. Darcy in die Gegend der Bennets ziehen, sind einige kommende Ereignisse unumkehbar.

In "Stolz und Vorurteil" spielen vorrangig Elizabeth und Jane eine größere Rolle, wobei Lizzy noch mehr als Jane in den Vordergrund gerückt ist. 

Lizzy fällt immer direkt auf, denn anders als ihre Schwestern geht sie direkt auf Leute zu, spricht ihre Meinung gerade raus und lässt sich nicht den Mund verbieten. Sie ist nämlich nicht wie die meisten Menschen aus der Epoche des 19. Jahunders der Ansicht, man solle nur aus gesellschaftlichen Zwecken heiraten, sondern sie glaubt an die wahre Liebe. Genau dadurch hat sich Elizabeth ganz schnell in mein Herz, und ich glaube auch in das unzähliger anderer Leser, geschlichen, denn Lizzy kann einem durch ihre aufgeweckte, misstrauische, taffe, stets ehrliche Art einfach nur sympathsich sein. Außerdem war es zu Beginn des 19. Jahrhunderts absolut nicht Gang und Gebe, dass ein Mädchen von niedrigem Stand wie Elizabeth, einfach frei und offen seine Meinung heraussagte und dafür bewundere ich sie. Zudem hat sie mich an vielen Stellen an mich selbst erinnert.

Jane ist ganz anders als ihre Schwester Elizabeth, denn sie ist schon immer das Vorzeigekind der Familie Bennet gewesen, da sie hübsch und freundlich ist und immer nur das Positive in Menschen sieht und sehen will. Auch Jane mochte ich wirklich gerne, wobei ich mir an manchen Stellen gewünscht hätte, dass sie den Dingen etwas misstrauischer entgegen blickt und nicht immer so leichtsinnig gehandelt hätte.

Durch Nebencharaktere, wie Lizzys Vater und Mutter, die sich oftmals in den Haaren hatten, oder Mr. Collins, der seine Mitmenschen durch seine Taten und Worte in den Wahnsinn treibt, wurde ich die ganze Geschichte lang sehr gut unterhalten und es wurde nur selten langweilig. 

Auch Darcy, der auf den ersten Blick ziemlich herablassend und arrogant wirkt, hat sich mit der Zeit als wirklich aufrichtiger und zuverlässiger Mensch erwiesen, den ich zum Ende der Geschichte sogar sehr gerne hatte. 

Von Mr. Bingley hatte ich das ganze Buch über eine positive Meinung, denn er ist die ganze Zeit höflich und zuvorkommend. 

Der Schreibstil von Jane Austen ist, obwohl das Buch schon so alt ist, für mich wirklich gut verständlich gewesen und ich konnte der Geschichte sehr gut folgen, auch wenn ich wenige Sätze zweimal lesen musste und das Lesen des Buches ein wenig mehr Zeit in Anspruch genommen hat.

Die Handlung hat mir größtenteils auch wirklich gut gefallen, denn vor allem Lizzy und Darcy haben sich im Laufe der Geschichte sehr weiterentwickelt, da sie sehr viel neues über ihr Gegenüber, aber auch über sich selbst gelernt haben und dadurch in vielerlei Hinsicht geprägt wurden. Zudem fand ich die Personenkonstellationen wirklich toll und auch die angeregten Gespräche zwischen einzelnen Personen haben das Lesen verschönert.


FAZIT:
Ich bin wirklich froh, endlich zu "Stolz und Vorurteil" gegriffen zu haben und ich kann euch, falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt, diese Entscheidung nur ans Herz legen. Außerdem möchte ich mein Bücherregal demnächst mit noch mehr Schmuckausgaben aus dem Coppenrath Verlag beglücken, da sie wirklich schön sind und man die Geschichten gelesen haben sollte.

*Rezensionsexemplar



Juli 24, 2019 4 comments
Seit einem Jahr habe ich mich darauf gefreut, für zwei Wochen lang Norwegen entdecken zu können - das Land voller roter Holzhäuser, Fjorde und Elche. In diesem Beitrag werde ich euch berichten, was ich alles in Norwegen erlebt habe, wie es mir gefallen hat und welche Unterschiede zu Deutschland es gibt. 
Natürlich werdet ihr aber auch ein paar Bilder von der atemberaubenden Natur zu sehen bekommen, denn davon hat Norwegen ja reichlich. Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Lesen!

Zu aller erst möchte ich auf die schöne Landschaft in Norwegen eingehen, denn diese war für mich der ausschlaggebende Grund, mindestens einmal in meinem Leben dorthin reisen zu wollen. Dadurch, dass wir unseren Urlaub auf einer kleinen Insel im Westen Norwegens gemacht haben, sind wir einmal quer durch Norwegen gefahren und haben deswegen auch sehr viel sehen können, wenn auch nur aus dem Auto (Ja, wir sind mit dem Auto gefahren und nicht geflogen und auch wenn die Reise dadurch sehr anstrengend war, bin ich froh darüber, weil es, auch wenn Autos ebenfalls umweltschädlich sind, besser für die Umwelt ist).

An besonders schönen Stellen haben wir dann aber natürlich immer Halt gemacht, um die Eindrücke auf einem Foto festhalten zu können. Bevor wir in unserem Zielort angekommen sind, haben wir zweimal auf Campingplätzen gezeltet und eine Wanderung zu einem Gletscher unternommen, der mir wirklich die Sprache verschlagen hat, weil er so unbeschreiblich schön war.
Außerdem sind wir dann nach unserer Ankunft in dem kleinen Örtchen auf einen Berg gestiegen, der über 800 Meter hoch war und ich kann euch sagen, das war wirklich kein Zuckerschlecken - selten habe ich so geschwitzt :D.
Die ganze Anstrengung hat sich dann aber natürlich auch bezahlt gemacht, denn die Aussicht war wirklich schön, auch wenn ich teilweise etwas mit meiner Höhenangst zu kämpfen hatte, im Großen und Ganzen war es aber ein wirklich schönes Erlebnis, das ich nicht missen möchte.
An einem anderen Tag sind wir mit Booten auf eine kleine, einsame Insel gepaddelt und haben dort für eine Nacht gezeltet. Das Besondere an der ganzen Sache: Wir haben selber Fische gefangen und Miesmuscheln gesammelt (die waren echt eklig :D) und hatten ansonsten nur das nötigste mit, um uns in Campingkochern unser Abendessen zu kochen. Mir hat das kleine Abendteuer wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wiederholen.

In der Nähe von unserer Unterkunft war auch ein ziemlich großer See, in dem man baden konnte. Ich war tatsächlich auch einmal mutig und habe mich bei ungefähr 15°C ins Wasser gewagt, bin danach aber sofort schreiend wieder herausgekommen. 

Die Temperaturen an sich sind in Norwegen ja viel kälter als in Deutschland, also in der Sommerzeit ungefähr um die 15°C kühler. Ich hatte mir, bevor wir losgefahren sind, nochmal die Wettervorhersage für die nächsten paar Tage angeschaut und dort habe ich gesehen, dass es immer so um die 20°C werden soll. Aus dieser Feststellung heraus habe ich mir natürlich fast nur T-Shirts mitgenommen und nur ein einziger Pullover durfte in mein Gepäck. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Man kann sich auf die Wettervorhersage in Norwegen nicht verlassen, denn die Temperaturen variieren dort sehr stark. Also falls ihr demnächst auch nach Norwegen fahren wollt, oder wenn euch wegen meines Berichts auch ganz plötzlich die Lust gepackt hat: Bitte nehmt unbedingt genügend warme Sachen mit! Ich musste in 12 Tagen mit nur einem Pullover auskommen, aber zum Glück hatte ich noch drei Jacken dabei und konnte somit immer Schichten tragen.

Ansonsten ist mir vor allem in Oslo, durch das wir nur durchgefahren sind, aufgefallen, dass Norwegen zwar flächenmäßig ein wirklich großes Land ist, aber dafür kaum Einwohner hat. 

Denn obwohl das Land um 27,817 km² größer ist als Deutschland, hat es nur 5,258 Millionen Einwohner (und damit 77,532 Millionen weniger als Deutschland) und davon wohnen schon allein 634,293 (Stand: 2014) in Oslo, obwohl das eigentlich für eine Hauptstadt eine wirklich kleine Zahl ist. Und weil Norwegen so wenig Einwohner hat, gab es dementsprechend auch nicht so viele Menschen in den Städten, die wir besucht haben. Aber gerade das fand ich unglaublich schön und entspannend, da es daheim in Großstädten immer unheimlich überfüllt ist und dort so gut wie nichts los ist.

Eine weitere Tatsache, die Norwegen von Deutschland unterscheidet, sind die Lebensmittelpreise. 
Ein Beispiel zum Vergleich: In Deutschland kostet eine Schokoladentafel von Milka ca. 0,99€ und diesen Preis finden wir meistens sogar im Vergleich zu anderen Herstellern überteuert. In Norwegen kostet eine Tafel Schokolade jedoch fast 5€, was in meinen Augen unfassbar viel Geld ist. Genauso sieht es auch mit den anderen Lebensmitteln aus. Fleisch, Obst (100g Himbeeren haben im Angebot 6€ gekostet), Gemüse, Käse, Süßigkeiten... und vor allem Alkohol sind in unseren Augen maßlos überteuert, wohingegen z.B. Klamotten fast die selben Preise wie bei uns hatten.

Zudem sind die Nächte im Land der Elche (darauf komme ich gleich nochmal zu sprechen) unglaublich lang, weil es erst gegen eins etwas dunkler wird, so richtig aber auch nicht. 

Jetzt soll es noch mal ganz kurz um die Tiere gehen, die ich in Norwegen zu Gesicht bekommen habe. Zum einen habe ich natürlich ganz viele Fische, Krabben, Quallen, Muscheln usw. gesehen, aber leider keine größeren Tiere wie Waale. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass während wir auf der Fähre zwischen Norwegen und Dänemark waren, einige größere Tiere an uns vorbeigeschwommen sind, allerdings habe ich zu diesem Zeitpunkt geschlafen. Ansonsten gab es leider auch noch unzählige fiese Mücken. 
Ich habe während meines kompletten Aufenthaltes in Norwegen keinen einzigen Elch gesehen. Vielleicht gibt es die Norwegen doch nicht so häufig oder ich hatte einfach nur Pech. 

Da ich nicht möchte, dass dieser Beitrag zu lang wird, gebe ich euch zum Schluss noch eine Gesamteinschätzung meiner Reise:
Mir hat mein Urlaub in Norwegen wirklich gut gefallen und ich möchte diese Reise unbedingt noch einmal wiederholen, da mir dieses idyllische Land einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen möchte und ich dort ein paar wunderschöne Tage erleben durfte. Trotz alle dem, darf man nicht vergessen, wie unglaublich anstrengend und kräftezerrend diese 12 Tage für mich gewesen sind. Als ich wieder in Deutschland angekommen bin, war mein Schlafrhythmus völlig außer Takt, obwohl es keine Zeit Verschiebung zwischen Norwegen und Deutschland gibt. Schuld daran waren die langen Fahrten, dass es in der Nacht nicht wirklich dunkel wurde, wodurch man das Zeitgefühl verloren hat und die langen Gespräche mit tollen Menschen. 

Alles in Allem ist Norwegen ein wunderschönes Land, das ihr unbedingt mal gesehen haben solltet, wenn ihr genauso viel Wanderlust wie ich habt. Ich habe jetzt schon Fernweh und freue mich auf das nächste Mal Norwegen.

Juli 23, 2019 No comments
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Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Hier findest du Beiträge rund um Themen, die mich beschäftigen und interessieren, wie z.B. Bücher, Umweltbewusstsein, Minimalismus und Kreativität. Falls du noch mehr über mich erfahren möchtest, kannst du gerne mal bei 'Über mich' vorbeischauen. Viel Spaß beim Stöbern!

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